Nächster Info Abend immer am Sonntag um 17.00 Uhr in der ersten Woche des Monats im Cafe Wögerer in Feldkirchen an der Donau!

 

 

  
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Absturz, der
Einfachste Kunstflugfigur, die auch von Anfängern in kürzester Zeit beherrscht wird. Obwohl kein Aresti - Symbol bekannt ist, wird ein gelungener Absturz mit vielen Bastelstunden in der Werkstatt belohnt. Der Absturz muß als Kürfigur eingestuft werden, seine Einleitung ist nahezu beliebig, ja sogar die Beteiligung eines 2. Piloten ist erlaubt , einzig der Ausflug ist genau definiert und hat deutlich unterhalb der unteren Flugebene zu erfolgen, dabei ist drauf zu achten, daß das Modell möglichst gleichzeitig in alle Himmelsrichtung weiterfliegt (sogenannte Desintegration). Hinweis: Diese Flugfigur sollte nur am Ende eines Kürprogramms platziert werden.
Acht, liegende

Findet man am frühen Morgen (so gegen 11 Uhr) acht Liegende am Platz vor, so deutet das darauf hin, daß man das jährliche Vereinsfest um ca. 12 Stunden verpasst hat. Die restliche Zeit des Jahres kann man die Worte auch umdrehen und eine Liegende Acht davon machen, was dann ziemlich eindeutig eine Kunstflugfigur bezeichnet. Diese besteht aus 2 Vollkreisen die in gleichbleibender Höhe mit gleichem Durchmesser in der Flugebene zu absolvieren sind. Dabei ist die Anflugrichtung gleich er Abflugrichtung... wie man leicht sieht, sollte man diese Figur erst ca. 48 h nach Ende jedweder Festivität üben...
Akku, der

Umgangskurzform von Akkumulator. „Akkumulare“ heißt angeblich so was wie sammeln... bezieht sich also vermutlich auf die Erfahrungen, die man mit den Dingern sammelt, bis sie gehen oder meint den Vorgang, den man ausführt, wenn die Akkus mal nicht gehen..
Augenmaß, das

Unter Augenmaß versteht man die durch langjährige Übung erworbene Fähigkeit des Modellbauers, jede Art von Material ohne zur Hilfenahme von Messwerkzeugen exakt 2 mm zu kurz abzuschneiden. Weitere sichere Hinweise auf exaktes Augenmaß sind das exakte Rammen von Türrahmen mit empfindlichen Leitwerksteilen, das gekonnte Einkürzen von Randbögen mit Hilfe von Kofferraumdeckeln und das perfekte Anpassen von Tragflächen auf die genauen Abmessungen des Fangzaundurchlasses oder den Abstand von 2 Weidezaunpfählen.

Balsa, das

Der deutschen Eiche eng verwandter Baustoff, wächst angeblich schnell und gut in den Tropen, ist aber in hiesigen Breitengraden trotz heftiger Einpflanzversuche (bis zu 300 km/h senkrecht in Ackerfurche eingebracht) nur in geschützten Modellbaukästen anzutreffen. Der Hauptunterschied zur Eiche ist die Lebenserwartung, während Eichen mehre hundert Jahre alt werden können, zerfällt Balsa meist in nur eine Flugsaison in kleine unansehnliche Splitter.
Bauer, der

Siehe Landwirt
Baum, der

Blitzartig aus dem Nichts auftauchendes Objekt, das völlig ohne Vorwarnung mitten in der Flugbahn eines Modells auftauchen kann. Besonders gefährlich sind in Rudeln auftretende Bäume, als Wald bekannt. Übenden F3A Piloten sei dringend geraten, sich mit den Wachstumsgewohnheiten von Bäumen zu befassen, nichts ist ärgerlicher, als nach 10 jährigem Üben die unterste Flugebene von einem Baum verstellt zu sehen...
Bier, das

Tauschmittel, welches oft in freier Form heidnischer Fluggötter im Tausch gegen lange und erfolgreiche Modellleben angeboten wird. Da die Götter oft nicht selbst kommen können, finden sich einige medial veranlagte Vereinsmitglieder, die sich bereitwillig als Mittler zwischen Fluggöttern und Erstflugaspiranten betätigen.
Einziehfahrwerk, das

Beliebte Möglichkeit, den Nachmittag mit Basteln statt mit Fliegen zu verbringen. Gelingt es, nach dem Start das Fahrwerk einzuklappen, blockiert dieses vermutlich kurz vor der Endstellung, was einem das lästige Entladen des Empfangsakkus abnimmt. Aufgabe des Einziehfahrwerkes ist es, die Punktrichter zu verwirren, (wie soll man da auch erkennen, wo oben und unten ist ?) und Maulwurfshügel zu planieren. Bei der Landung zeigt sich dann, warum das Einziehfahrwerk „Einziehfahrwerk“ und nicht "Ausziehfahrwerk" heißt. Die meisten Hersteller haben diesen Mangel aber erkannt und haben es immerhin schon zu einem Ausfahr- und wieder Wegklapp- Proto-Typ gebracht. Die einzig sichere bekannte Methode, ein Einziehfahrwerk im ausgefahren Zustand zu verriegeln ist es, ein Modell in einen möglichst tiefen Acker zu landen ...
Fachgeschäft, das

Einzig bekannter Ort, wo sich Modellflieger einfinden, ohne das eine Kiste Bier in unmittelbarer Nähe ist. Oft gebrauchte Worte sind "haben wir nicht" und "bekommen wir nächste Woche". Der am meisten gebrauchte Satz ist „Das müsste ich bestellen ..“ Vor allem dringend benötigte Teile werden dort mit Adjektiven wie "ausverkauft " und "vergriffen" gekennzeichnet, dafür findet man dort aber prima bunte Abziehbilder, jede Menge für den Kunstflug unbrauchbarer Modellbausätze sowie das neuste selbstleuchtende Spornrad.
Fangzaun, der

Dient der Sicherheit aller am Platz anwesenden . So kann man mit Sicherheit sagen, wer
Vereinsmitglied ist (steht auf der einen Seite des Fangzauns) wer Zuschauer ist (steht auf der anderen Seite des Zauns) und wer Kleinkind ist (klettert im Fangzaun). Findet sich an Stelle eines Kleinkindes ein Modell im Fangzaun hängend wieder, so kann man sich schon auf ein paar neue Ausreden des betreffenden Piloten freuen, der irgendwie dem Flugleiter erklären muß, wie sein Modell in das für Überflüge aller Art strengstens gesperrte Gebiet geraten ist.
Foen, das

Abkürzung, steht für F(lugzeug) o(hne) e(kennbare) N(ennleistung). Bezeichnet Impeller getriebene Fluggeräte, die, sofern sie elektrisch betrieben werden, auch als Foehn bezeichnet werden.. Dabei ist das Verhalten dieser E-Flieger, die bekanntlich mit einem Gummiseil auf Höhe geschossen werden und dann unter Verheizen des Motors auf den Boden zurückzufallen, so typisch, daß ein warmer Fallwind nach diesen Modellen benannt wurde.
Fernsteuerung, die

Versetzt den Erbauer des Modells in die Lage, an Stelle von zufällig erzeugten Bewegungen des Modells (Freiflug) , gezielt Verhängnisvolle einzuleiten. Die Fernsteuerung besteht grundsätzlich aus:

1.) Sender 2.) Empfänger 3.) Servos

Sender: mehr oder weniger rechteckige Kiste , meist mit 2 Joysticks versehen, ergänzt durch eine je nach Wichtigkeit des Besitzers vielfältige Anzahl an Schaltern und Schiebereglern. Der Sender übernimmt die Umsetzung von Fingerbewegungen in hochfrequente Radiosignale, wobei bei Computersendern ein Weg gefunden wurde, jede Art von nachvollziehbarem Zusammenhang zwischen Joystickstellung und Ruderstellung zu vermeiden. In jedem Sender steckt ein Quarz, der bestimmt, welche Vereinskollegen zur Vermeidung von Störungen besonders gut im Auge zu behalten sind.

Empfänger: Auch rechteckig (könnte wohl sonst nie die Signale eines rechteckigen Senders empfangen, oder ??) , dafür aber viel kleiner als ein Sender und auch ohne Joysticks, was aber dem Einbau im Modell selbst sehr zu gute kommt. Der Empfänger hat die nahezu hoffnungslose Aufgabe, die vom Sender erzeugen Radiosignale irgendwo zwischen der Deutschen Welle und dem Deutschen Fernsehen aus dem Äther zu fischen und diese so aufzubereiten, das auch ein billiges Servo eine Vorstellung davon bekommt, wohin es sich stellen sollte, wenn es ein brauchbares Servo wäre. Auch im Empfänger findet sich ein Quarz, der maßgeblich die Signale bestimmt, die der Empfänger auszuwerten gedenkt. Langjährig Erfahrung hat gezeigt, das sich die Reichweite einer Fernsteuerung dann maximiert, wenn sich die Kanalaufdrucke von Sender- und Empfängerquarz decken.

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Stand: 17.03.07
 


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