Ich heiße Manuel
Jäger und mein Interesse gilt schon seit Jahren der EC 135.
Faszination
dieses Helis gebührt dem Fenestron, dass jeden das Herz höher
schlagen läst. Seit kurzen habe ich mir meinen Traum
verwirklicht und möchte den gesamten Bauabschnitt mit vielen
Fotos und Text dokumentieren. Weiters wird es eine
laufende
Kostenaufstellung
bis zur Fertigstellung des Helis geben und dem verbautem Zubehör
mit
Artikelnummern.
Anbei gibt es noch einen aktuellen
Gesamtstundenaufwand
bis zum heutigen Datum.
Nach Weihnachten soll der Bau
mit meiner EC 135 beginnen.
Hier einige
technische Daten:
Der erste
Prototyp, der BO 108 flog erstmals im Oktober 1988. Er sollte
ursprünglich nur ein Demonstrationsmodell für neue Technologie
werden. Da das Interesse an dem BO 108 jedoch stieg ging er
schließlich in Serie.
Der zweite Prototyp absolvierte seinen Erstflug am 5.6 1991 und
war etwas umgestaltet worden. Mit der Gründung von Eurocopter,
vorher MBB, erhielt der BO 108 die Bezeichnung EC 135 wobei das
nun entstandene Modell nochmals modifiziert worden war und nun
die neuen Turbomeca Arrius 2B Turbinen enthielt. Beim nun in
Serie gefertigten Model kann der Kunde zwischen zwei Triebweken
wählen, dem schon erwähnten Turbomeca Arrius 2B Triebwerk und
dem Typ S02, der mit 2 Pratt & Whittney PW 206 B Turbinen
angetrieben wird. Ferner ist der EC 135 mit neuester Avionik
ausgestattet und Dank des Fenestron-Heckrotor wurde der
Geräuschpegel und die Vibrationen beim Flug erheblich
verringert.
In Deutschland wird der EC 135 von der Polizei, der Bundeswehr
und dem Bundesgrenzschutz eingesetzt.
Bei der Polizei wird er bisher von den Bundesländern Bayern
(später insgesamt 9 Stück), Mecklenburg-Vorpommern (2 Stück) und
Sachsen (eine Maschine) verwendet. Die Maschinen sind mit
modernster Technik ausgestattet. So beinhaltet seine Ausrüstung
eine Wärmebildkamera (IFR) und ein FLIR für die Nachtsicht und
einen 1600 watt starken Suchscheinwerfer. Zur Navigation ist er
mit GPS und einem digitalem Kartensystem ausgesattet, zur
Aufklärung und Beobachtung verwendet er eine Luftbild- und eine
Tageslichtvideokamera. Ferner ist er mit einem Wetterradar,
einem Außenlautsprecher, einer Winde und einer Enteisungsanlage
ausgestattet.
Seit dem September 2000 wird der EC 135 auch von der Bundeswehr
verwendet. Am 13. September wurde der erste von 15
EC 135 SHS (Schulungshubschrauber) mit über einem Jahr
Verspätung an das deutsche Heer ausgeliefert. Das Aufgabenfeld
des EC 135 SHS umfasst jedoch keine Verteidigungs- oder
Transporteinsätze, er wird nur zu Schulungszwecken verwendet und
soll die mittlerweile nun letzten und 40 Jahre alten Alouette II
ablösen.
Der Einsatz des modernen EC 135, der mit neuester Avionik, wie
z.B. GPS, Nachtsichtgeräten taktischen Funkgeräten und anderen
Systemen ausgerüstet ist, ermöglicht den Heeresflieger nun einen
unkomplizierten Übergang auf die kommenden Typen Tiger und
NH-90,
die ebenfalls über die modernste Avionik und weiterer Technik
verfügen.
Der BGS verwendet den EC 135 ebenfalls seit September 2000 und
hat nun elf weitere Maschinen bestellt, durch die Bestellung von
zwei weiteren EC 155 wird die momentane 37 Maschinenstarke
Flotte weiter ausgebaut und der BGS zu einem der Hauptabnehmer
dieser Typen. Das Auftragsvolumen beläuft sich dabei auf 68
Millionen Euro, die Auslieferung der EC 135 soll 2002 beginnen,
die der EC 155 ein jahr später. Der EC 135 soll die Alouette II
ersetzen und als leichter Verbindungshubschrauber eingesetzt
werden. Demnächst soll die Einführung des Hellas-System folgen,
einem Laserradar, welches zur Erkennung von Drahthindernissen
dient. (Stromleitungen z.B.)
Aufgrund des Erfolges des EC 135, die nicht zuletzt auf seine
guten Flugeigenschaften zurückzuführen ist, hat Eurocopter nun
auch eine Militärversion herausgebracht, die unter der
Bezeichnung EC 635 vertrieben wird.
Am 28. Januar 2002 startet auch ein EC 135 als erster
Hubschrauber mit einem serienreifen Fly-by-Light-System. Beim
Fly-by-Light-System wird der gesamte Datenverkehr für Steuerung
und Navigation beispielsweise, nun über Glasfaserkabel
übertragen. Die Verwendung des Glasfaserkabel ermöglicht nicht
nur eine höhere Datenrate und eine Gewichtsreduzierung gegenüber
herkömmlichen Systemen, sondern macht den Hubschrauber auch
gegen elektromagnetische Interferenzen unempfindlich, was gerade
im militärischen Sektor eine wichtige Rolle spielt
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